als unermüdlicher botschafter für die klassischen südbahnsorten, zählt johannes nun schon seit vielen jahren zu den hervorragendsten weisswein winzern der thermenregion. ein beachtlicher werdegang, gründete doch der gebürtige gumpoldskirchner sein weingut erst vor etwas mehr als zwei dekaden, als er damals die früheren kellerräumlichkeiten der ehemals renommierten winzergenossenschaft gumpoldskirchen übernahm.

in den anfangsjahren machte sich gebeshuber mit klassischen thermenregion-verschnitten aus rotgipfler und zierfandler bzw. pinot noir und st. laurent in drei qualitätskategorien unter dem label spaetrot einen namen. später kreierte der engagierte winzer die gebeshuber-linie mit weinen aus biologischer bewirtschaftung, die inzwischen tonangebend ist.

vor drei jahren wurde mit der umstellung auf biodynamische bewirtschaftung gestartet, die jüngst in der zertifizierung als erstes demeter-weingut der thermenregion mündete.

mittlerweile umfasst die biopalette jeweils drei kategorien in weiss und rot: den einstieg bilden je ein gemischter satz namens querfeldein. die weine der darüberliegenden kategorien werden sortenrein gefüllt – und hier kommen ausschliesslich die sortenklassiker der südbahn zum zug: rotgipfler und zierfandler für die weissweine, pinot noir und st. laurent für die roten.

die bis zuletzt als „muschelkalk“ bezeichneten weine im mittleren  segment firmieren neuerdings unter dem ortsnamen „gumpoldskirchen“, und im premiumsegment gibt es mittlerweile je sorte zwei einzellagenweine: zu rotgipfler laim kam ein vertreter aus der ried student dazu, der zierfandler modler hat im wein aus der legendären lage wiege einen partner. neu im sortiment ist auch ein sekt aus zierfandler.